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:: Wer wir sind und was wir wollen...
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Die Deutsch Albanische Freundschaftsgesellschaft (DAFG
) arbeitet seit ihrer Gründung im Jahre 1971 daran, die Freundschaft mit dem albanischen Volk im Geiste der Völkerverständigung zu entwickeln. weiter >> |
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| :: 100 Jahre Unabhängigkeit |
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Hurra, wir sind hundert!, oder:
Darf’s noch ein Doppeladler mehr sein?
Es ist soweit: Albanien wird hundert, oder genauer: am 28. November jährt sich der Tag zum 100. Mal, an dem in Vlora eine Versammlung mehr oder minder wichtiger Lokalgrößen aus dem ganzen albanischen Raum und aus Bukarest zusammentrafen und sofort die Unabhängigkeit ganz Albaniens ausriefen, um der Eroberung durch die Balkanarmeen nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches etwas entgegenzusetzen....weiter >> |
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| :: Nachrichten aus Albanien |
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April 2013
2. Koalition platzt: Die LSI erklärt wenige Monate vor der Parlamentswahl ihr Ausscheiden aus der Koalition mit der PD. Gleichzeitig bietet PS-Chef Rama der LSI ein Wahlkampfabkommen an. Sprecher der PD sehen ihre Partei weiterhin auf Siegeskurs. Kleinere Partner der PS fürchten, bei einer Listenverbindung PS-LSI unter die Räder zu geraten, und drohen mit der Aufstellung eines weiteren Wahlbündnisses, aber auch verschiedene PS-Politiker wie Rexhep Meidani, Pandeli Majko und Preç Zogaj halten diesen Schritt für gefährlich. An der Parteibasis protestieren viele PS-Mitglieder.
3. Gespräche Serbien-Kosovo ohne Resultat: In Brüssel scheitert eine weitere Gesprächsrunde zwischen den Regierungen Serbiens und Kosovos.
3. Wahlbündnis der Linken: Anlässlich des Ausscheidens aus der Regierung erklärt LSI-Chef Meta, Ramas Angebot für ein Wahlbündnis annehmen zu wollen.
3. PS-Abgeordnete treten aus: Asllan Dogjani und Gjovalin Kadeli verlassen aus Protest gegen Ramas Politik die PS und ihre Fraktion und wollen als Parteilose kandidieren. Ihre Chancen auf Wiederwahl sind durch das Bündnis mit der LSI gleich Null.
4. Regierungsumbildung: Das Parlament stimmt jeweils mit 72 Stimmen (PD, PR, PDIU plus zwei bisherige PS-Abgeordnete der Ernennung der neuen Minister zu, die die vier zurückgetretenen LSI-Politiker ablösen; sie werden anschließend von Präsidenten vereidigt. Es sind: Aldo Bumçi (Äußeres), Florion Mima (Wirtschaft), Halim Kosova (Gesundheit), Visar Zhiti, ein bekannter Dichter wird Kulturminister; Bildungsminister Myqerem Tafaj rückt zum stellvertretenden Ministerpräsidenten auf. Der am 18.3. zurückgetretene Leiter der Präsidialkanzlei, Bardh Spahia, wird stellvertretender Gesundheitsminister.
4. Nano will immer noch Präsident werden: Fatos Nano, der frühere Ministerpräsident und PS-Vorsitzende schließt eine Rückkehr in die aktive Parteipolitik aus, strebt aber weiterhin das Präsidentenamt an. Im Vorjahr hatte er angekündigt, Rama ablösen und die PS selbst in die Wahlen führen zu wollen.>>
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| :: 40 Jahre DAFG - ein persönlicher Rückblick |
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Peter Platzmann mit Dr. Ulrich Schaaff, Direktor am Römisch-Germanischen Museum, Frau Schaaf und Neritan Ceka auf dem Frankfurter Flughafen aus Anlass der Archäologischen Ausstellung "Albanien" in Mainz |
Ein persönlicher Rückblick auf 40 Jahre DAFG
Interview mit Peter Platzmann
Frage: Peter, Du bist ja einer von denen, die fast von Anfang an bei der DAFG dabei waren. Was fällt Dir bei der Erwähnung der DAFG spontan ein?
Peter Platzmann: Albanien ist inzwischen mein halbes Leben geworden und die DAFG gehört einfach mit dazu.
Frage: Von 1978 bis 1990 warst Du Vorsitzender der DAFG. An welche Aktivitäten aus dieser Zeit erinnerst Du Dich noch heute?
Peter Platzmann: Unmittelbar nach der legendären Reise des „Roten Sprachrohres“ (Agitproptruppe der KPD/ML) 1978 durch Albanien wurde ich zum Vorsitzenden der DAFG gewählt. Diese Reise steht mir jetzt wieder deutlich vor Augen, denn kürzlich hat Pandi Laço darüber einen Bericht im albanischen Clan-Fernsehen gemacht, in dem ich auch zu Wort kam. Dabei hat er die alten Fernsehdokumente in die Sendung eingebracht, z. B. weiter >>
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| :: Filmtipps: |
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Foto: (c) Björn Reinhardt |
Leipzig - Cinematheque
23.Januar 2012 - 20.00 Uhr
25. Januar 2012 - 20.00 Uhr
Polyphonia -
Die vergessenen Stimmen Albaniens
Zwei albanische Berghirten, der Muslim Arif und der orthodoxe Anastas, sind seit Jahren über religiöse Schranken hinweg befreundet. Ihre tiefe Freundschaft erhält durch die Polyphonie, einer uralten lokalen Musiktradition immer wieder neue Impulse. Der Film findet unvergessliche Bilder für... weiter >>
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Der Albaner (Shqiptari) -
ein deutsch-albanischer Film
Die Deutschlandpremiere dieses Films, einer Produktion im Auftrag von SWR und ARTE, der beim 32. Internationalen Filmfestival in Moskau 2010 den 2. Platz im Hauptwettbewerb errang, fand bereits am 28. Juni 2010 in München statt. In diesem Jahr wurde er auch dem Berlinale-Publikum gezeigt.
Nun endlich, Anfang August 2011, ist der Start in deutschen Kinos weiter >>
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| :: Kulturveranstaltungen |
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11.11.2011 - ab 20.00 Uhr
Frankfurt - Bockenheimer Landstraße 135
(Wohnheim an der Bockenheimer Warte)
Albanische Impressionen
Am Abend des 11.11.2011 führt der Weg musikalisch über nationale Grenzen hinweg. Melodien, Motive und Elemente verschiedener Kulturen und Epochen beeinflussen spürbar das Repertoire der Menschen , die an jenem Abend gemeinsam die Bühne betreten und in einen akustischen, interkulturellen Dialog treten. Seien Sie gespannt, was sie zu erzählen haben. weiter >>
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04.12.2011 - 18.00 Uhr - in Aachen:
Ana Rita Hitaj spielt mit dem Jungen Sinfonieorchester Aachen
Nach Konzerten Ende September/Anfang Oktober zusammen mit Laida Hitaj in Heinsberg und Langerwehe wird Ana Rita Hitaj (im Foto links) im Eurogress Aachen ein Konzert mit dem Jungen Sinfonieorchester Aachen geben
Unter der Leitung von Peter Sauerwein wird sie u.a. Guiseppes Ouvertüre zu "Die Macht des Schicksals", Peter Tschajkowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll und Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 9 e-Moll "Aus der Neuen Welt" vortragen.
Eintritt 13,00 EUR, erm. 8,00 EUR
Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt. |
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Fjoralba Turku Quartet auf Tournee
Alles im Leben hängt ab von Ort, Zeit und Gelegenheit - für diesen Satz könnte der Erfolg von Fjoralba Turku das passende Beispiel sein: Aufgewachsen in Albanien, wurde sie Anfang der 90er Jahre mit 9 Jahren auf abenteuerliche Weise von ihren bereits 2 Jahre zuvor geflohenen Eltern nach München geholt. Es war die Zeit, als viele Kunstschaffende und Intellektuelle dort keine Gelegenheit für ihre Arbeit fanden und den Ort wechselten. weiter >>
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| :: Aus der DAFG |
:: Veranstaltungen |
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Mitgliederversammlung der DAFG:
wählt neuen Vorstand:
Die Mitgliederversammlung der DAFG in Berlin am 12.11.2001 hat u.a. einen neuen Vorstand gewählt. weiter >>
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Hamburg - Gymnasium Marienthal, Hostenhofweg 86
30.01.2012 - 18300 Uhr
Kosovo - nachhaltiger Frieden?
Diskussionsveranstaltung mit Vilson Mirdita, Botschafter der Republik Kosovo, und Nikolaus Graf Lambsdorff, Beauftragter des auswärtigen Amts für Südosteuropa ... weiter.>>
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:: Mitten unter uns: AlbanerInnen in Deutschland
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Mitten unter uns leben seit vielen Jahren AlbanerInnen, die oft kaum mehr als solche wahrgenommen werden. Sie sind in ihrem Umfeld bestens integriert und haben teilweise inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen.
Wir möchten hier künftig einige von ihnen vorstellen.
Lesen Sie hier das Interview mit Helga Theodhori aus München. weiter >>
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:: AlbanerInnen in Deutschland: Bingener Tagung in Bildern
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Im November 2007 hat die DAFG in Bingen eine Tagung zum Thema "AlbanerInnen in Deutschland" durchgeführt, über deren Ergebnisse wir in den Albanischen Heften 1-2008 ausführlicher berichten werden. Auszugsweise werden wir dies auch auf auf der Website dokumentieren.
Zu der Bingener Tagung können Sie hier eine kleine Bildergalerie betrachten. weiter >>
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Die
DAFG
sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, Begegnungen zwischen Menschen beider Länder herzustellen. So hat sie regelmäßig albanischen Künstlern, Malern und Schriftstellern, Wissenschaftlern, Schülern und vielen anderen Besuche in Deutschland ermöglicht und bis hin zur Betreuung von Sportlern Begegnungen organisiert. weiter >> |
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:: Buchtipps
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Ismail Kadare:
Ein folgenschwerer Abend
Amman Verlag,Zürich 2010, 208 S., EUR 19,95
ISBN 9783250600497
Albanien, 1943. Die Deutschen marschieren in das seit 1939 von Italien besetzte Land ein. Für die Bewohner Gjirokastras ist die Nebenbuhlerschaft der beiden einzigen Chirurgen im Ansehen der Leute seit jeher ein Barometer der politischen Weltlage gewesen. Ein Gastmahl, das der große Doktor Gurameto für den deutschen Divisionskommandanten Fritz von Schwabe ausrichtet, versetzt die Stadt in Aufregung. Die dabei erwirkte Freilassung von Geiseln und mysteriöse Gerüchte über das Gelage haben zur Folge, daß die albanischen Kommunisten Gurameto der Kollaboration verdächtigen.
Einige Jahre nach der kommunistischen Machtergreifung in Albanien und der Spaltung der Welt in zwei feindliche politische Lager finden sich der große und der kleine Gurameto gemeinsam in einer Gefängniszelle wieder. Sie werden bezichtigt, Teil einer zionistischen Verschwörung von Ärzten zu sein, deren Ziel es ist, die Führer des Weltkommunismus zu ermorden. Mit grausamer Folter versuchen albanische, ostdeutsche und russische Agenten, aus dem großen Gurameto ein Geständnis herauszupressen. Doch was sich bei dem geheimnisvollen Abendessen tatsächlich abgespielt hat, bleibt im dunkeln. War womöglich ein Toter bewirtet worden? Ein fesselnd mysterienreiches Buch über eine albanische Stadt im Klima des beginnenden Kalten Krieges. [Quelle: Klappentext des Buches]
Michael Schmidt-Neke (Hrsg.):
Die Verfassungen Albaniens. Mit einem Anhang: Die Verfassung der Republik Kosova von 1990.
Harrassowitz Verlag. Wiesbaden 2009. Paperback 391 S. (= Albanische Forschungen, Bd. 28), 78,00 EUR - ISBN 978-3-447-05828-5
Albanien ist als selbständiger Staat noch keine 100 Jahre alt, hat aber in dieser Zeit nahezu alle Formen politischer Systeme durchlaufen und wurde so zu einem europäischen Modellfall. Jedes dieser Systeme hat sich mindestens eine Verfassung gegeben; dementsprechend waren bisher zwölf Verfassungen für kürzere oder längere Zeit in Kraft, von Besatzungsstatuten bis zum Isolationismus des kommunistischen Systems, von parlamentarisch-demokratischen Systemen bis zu Faschismus und Stalinismus. In dieser Studie werden zum ersten Mal sämtliche Verfassungen und wichtige Verfassungsentwürfe seit 1913 mit allen nachweisbaren Änderungen in deutscher Übersetzung dokumentiert, im Anhang auch die Verfassung des kosovarischen Parallelstaates der 90er Jahre. In einer ausführlichen historischen Einleitung werden die Grundzüge der Dokumente dargestellt. Ein detailliertes Stichwortregister ermöglicht einen schnellen Vergleich der Verfassungen. >>>zur Rezension
Weitere Buchbesprechungen:
Hier finden Sie weitere Buchbesprechungen zu Albanien-Titeln, die in der Regel den "Albanischen Heften" entnommen sind. weiter >>
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