Berichte

Land der Adlersöhne bald ohne Adler?

31. Dezember 2017 | Von

Das Wappentier Albaniens, der Adler, konnte in nicht allzu ferner Zeit durch Wilderei komplett aus der albanischen Landschaft verschwinden. Es ist Albaniens Wappentier, aber der majestätische Steinadler ist aufgrund der weit verbreiteten Wilderei von Greifvögeln vom Aussterben bedroht. Am Rand der SH1, nur 30 Kilometer nördlich von Tirana, bietet ein Mann Autofahrern einen Mäusebussard zum

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Die Fischerei in Albanien

29. Dezember 2017 | Von

Die Fischereiwirtschaft ist ein wichtiger Sektor der albanischen Wirtschaft, die nicht nur zum albanischen Export beiträgt sondern auch im Tourismus eine Rolle spielt. Die Meeren, Seen und Flüssen Albaniens beheimaten zahlreiche schmackhafte Fischarten, darunter einige für die region einzigartige, wie zum Beispiel die Ohridforelle. Die Lagune von Butrint ist für ihre Muscheln- und Austernzucht bekannt.

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Neujahr in Albanien bedeute auch an der Grenze Schlange stehen

28. Dezember 2017 | Von

In den letzten Dezembertagen gibt es an den albanischen Grenzübergängen viel zu tun. Viele Albaner aus der Diaspora in Griechenland und Italien stehen in Kapshtica oder Kakavija, in Durres oder Vlora schlange, um Neujahr in ihrer Heimat gemeinsam mit der Großfamilie zu feiern. Der Jahreswechsel ist in Albanien ein besonders Volksfest. Die Grenzpolizei schätzt, dass in

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Kreativer Protest: eine NGO hängt Krawatten am Zaun in Prishtina

27. Dezember 2017 | Von

Eine Nichtregierungsorganisation hat dazu aufgerufen, Krawatten vom Zaun vor einem Regierungsgebäude im Kosovo aufzuhängen, um gegen eine Gehaltserhöhung für den Premierminister zu protestieren. Premierminister Ramush Haradinaj hat die Steilvorlage dafür geliefert indem er die Gehaltsanpassung in einem Fernsehinterview damit begründete, dass er das Geld für neue Krawatten und Hemden benötige. Kushtrim Mehmeti von „Beyond the

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Albanischer Weihnachten, gestern und heute

25. Dezember 2017 | Von

Ein Gastbeitrag von Eduard Q. Gashi Die christlichen Albaner gehören der orthodoxen und katholischen Konfessionen an. Daher gibt es innerhalb der christlichen Albaner unterschiede in der Art und Weise, wie man Weihnachten feiert. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wechselten die Orthodoxen in Albanien zum gregorianischen Kalender über und feiern Weihnachten nun im Dezember. Was man

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Der albanische Beitrag für den Eurovision-Wettbewerb 2018 steht

24. Dezember 2017 | Von

Der erste Beitrag des Eurovision Song Contests 2018 steht fest. Es kommt aus Albanien, wo die ESC-Saison traditionell eröffnet wird. Und es heisst Mall oder Sehnsucht. Gesungen wird er vom 33jährigen Eugent Bushpepa aus Rrëshen in Nordalbanien. Gestern, am Tag vor Heiligabend, fand das Finale der 56. Ausgabe des traditionsreichen Festivali i Këngës statt. Am

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Apollonia – eine alte Handelsstadts lässt tief in die albanische Geschichte blicken

23. Dezember 2017 | Von

Apollonia Von der Stadt Fier bis zur antiken Stätte Apollonia sind es nur 12 km. Man fährt westlich der Stadt der Beschilderung folgend über eine breite Ebene bis man an einer leichten Erhöhung kommt. Hier befindet sich die Akropolis. Doch die antike Stadt ist viel größer. Am Fuß dieses Erhöung floss früher die Vjosa, der

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Ein absoluter Highlight für Freizeitkletterer: Der Klettersteig „Via ferrata Ari“ in Rugova

22. Dezember 2017 | Von

Die Arbeiten beim 5. Kilometer der Rugova-Schlucht begannen auf Initiative von Pejas Alpinistenverein „Marimangat e Pejes“. Unterstützung erhielten sie hierbei von italienischen Experten, die nicht nur ihre Expertise im Anlegen von Klettersteigen sondern auch Material mitbrachten. Im Frühling 2014 konnten dann die ersten Neugierigen die Schlucht erklettern. Die Tour startet am Fluss Lumbardhi e Pejes

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Albanien schrumpft! Die schleichende Küstenerosion in Albanien wird zunehmend sichtbar

16. Dezember 2017 | Von

Asim Krasniqi beobachtet gespannt, wie sich die Adria immer näher an seine Strandbar nähert. Er erlebt hautnah die Erosion, die die albanische Küstenlandschaft bedroht. „Ich denke immer darüber nach, wie dieser Ort einmal war“, sagt der 70jährige wehmütig und erinnert sich, als dieser Strand in Qerret, zwischen Durrës und Kavaja, größer war und „viel mehr“

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Der albanische Industrieverband stellt sich gegen den Bau von Wasserkraftwerke an der Vjosa

14. Dezember 2017 | Von

Der Widerstand in der albanischen Gesellschaft gegen die geplante Verbauung der Vjosa bekommt weitere Unterstützung. In einem offenen Brief an den Energie- und Industrieminister des Landes, Damian Gjiknuri, fordert der albanische Industrieverband ein Moratorium für den Bau von Wasserkraftwerken an der Vjosa und ihren Nebenflüssen. Die Stiftung Euronatur berichtetet jüngts, dass eine wahre Bauwelle auf

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