Alle Beiträge dieses Autors

Wilfried Fiedler ist gestorben

12. September 2019 | Von

Der Albanologe Wilfried Fiedler ist am 11. September 2019 im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war einer der wichtigsten Erforscher der albanischen Sprache unserer Zeit. Wilfried Fiedler wurde am 7. Mai 1933 im sächsischen Oberfrohna geboren. Von 1951 bis 1955 studierte er Slawistik und Ost- und Südosteuropäische Philologien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Darauf

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Zum Versand der Albanischen Hefte – in eigener Sache

12. September 2019 | Von

Viele Mitglieder und Abonnenten werden bemerkt haben, dass es in den letzten Monaten nicht rund lief beim Versand der Albanischen Hefte. Dafür möchten wir uns entschuldigen: Es gab intern diverse Probleme und Pannen nicht nur beim Versand der letzten zwei Ausgaben, die zudem durch außergewöhnlich viele Rückläufer (auch bei Adressen, die nachweislich stimmten) noch verkompliziert

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Albanisch-chinesische Beziehungen: damals und heute

11. September 2019 | Von

In der Zeit der sozialistischen Herrschaft war China lange Zeit der einzige verbündete Staat Albaniens. Nach Jahrzehnten der Isolation hat sich der Balkanstaat mittlerweile politisch und wirtschaftlich geöffnet. Auch chinesische Investoren zieht das Land heute wieder an. Von Imke Kahrmann Der im Jahr 1912 unabhängig gewordene Staat Albanien  ist mit einer Fläche von 28.748 km²

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Neu im Buchladen: Die neue albanische Küche

8. September 2019 | Von

Drei Mühlsteine drehen sich in Bledar Kolas mittlerweile weltberühmte Restaurant Mullixhiu. Mit ihnen mahlt er nicht nur Weizen und Mais, sondern auch selten gewordene Getreidesorten. Überhaupt kommen bei ihm ausschließlich lokale Produkte zum Einsatz, wie er es im weltberühmten Noma in Kopenhagen gelernt hat. »Das Noma hat mein Leben verändert«, sagt er, »ich begriff, dass

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Demnächst im Kino: Ein Licht zwischen den Wolken

7. September 2019 | Von

Albanien/Rumänien 2019, 85 Minuten Regie: Robert Budina Darsteller: Arben Bajraktaraj, Estela Pysqyli, Irena Cahani, Bruno Shllaku FSK: ab 0 In der schönen, aber rauen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist auf Grund der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den mohammedanischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch

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Film und Diskussionssrunde in Halle

7. September 2019 | Von

Im Film „Ein Licht zwischen den Wolken“ von Robert Budina entdeckt der muslimische Hirte Besnik, dass die Dorf-Moschee früher eine Kirche war. Keine Seltenheit in einer Region, wo mehrere Weltreligionen aufeinander treffen. Und eine Situation, die für Albanien nicht ganz untypisch ist. Dort bekennt sich die Bevölkerung  traditionell zum Sunnitischen Islam, zum Bektaschitum, zur Römisch-Katholischen

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In der aktuellen Ausgabe der Albanischen Hefte geht es um „Gjirokastra“

4. April 2019 | Von

In der neuen Ausgabe der Albanischen Hefte beschäftigen wir uns mit dem Thema „Gjirokastra“. Unter Federführung von Matthias Bickert, der seine Dissertation zu unserem aktuellen Schwerpunkt geschrieben hat und auch sonst ein ausgewiesener Kenner der Stadt ist, haben wir ein Heft mit beachtlichen 52 Seiten herausgebracht. Wir haben lange überlegt, wie wir mit den vielen

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Die UNI Wien erweitert ihren Studiengang „Akademische/r Behördendolmetscher/in“

29. März 2019 | Von

Im kommenden Wintersemester 2019/2020 wird die Uni Wien ihren etablierten Universitätslehrgang „Dolmetschen für Gerichte und Behörden“ um die albanische Sprache erweitern. Nicht nur in Österreich fehlen gut ausgebildete bzw. erfahrene Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die über praxisorientiertes Wissen für Dolmetschereinsätze in Gerichts- und Verwaltungseinrichtungen, in Asylverfahren oder im Gesundheits- und Bildungswesen verfügen. Die Uni Wien hat

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Albanien und Kosovo auf der Leipziger Buchmesse

17. März 2019 | Von

Wie in jedem Jahr hat das europäische Literatur- und Übersetzernetzwerk TRADUKI Autorinnen und Autoren aus ganz Südosteuropa zur Leipziger Buchmesse eingeladen, diesmal unter dem Motto „Found in Translation“. Über vier Tage vom 21.-24. März soll es um die Entdeckungsreise gehen, die mit einer Übersetzung beginnt, und über die Grenzen, die mit einer Übersetzung überschritten werden

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Zwei Frauen, eine Leidenschaft – Kela&Teuta Design

15. März 2019 | Von

Wer auf unserer Tagung in Jena war, hat sie schon gesehen: die handgenähten Beutel und Taschen von Kela & Teuta. Mitgebracht hat sie die Nürnbergerin Ekeleda Olldashi-Heusinger. Sie ist die erste Hälfte von Kela & Teuta. Enkeleda lebt seit 23 Jahren in Deutschland, hat hier studiert und arbeitet seit 10 Jahren bei der Bundesagentur für

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