Im neuen Albanischen Heft blicken wir auf das Erbe der albanischen Staatssicherheit

11. Juli 2021 | Von | Kategorie: Albanische Hefte

Es ist schon länger her, seit eine neue Ausgabe der Albanischen Hefte erschienen ist. Der Jahr- gang 2019 schaffte nur eine Ausgabe zur Digitalisierung, die auch noch verspätet herauskam, und der Jahrgang 2020 ist gänzlich ausgefallen. Und es ist möglich, dass die jetzt erschienene Nummer ebenfalls die Einzigste ist in diesem Jahr.

Wir haben die Redaktionsarbeit in den letzten Jahren mehrmals umgestellt und das Layout professionalisiert. Das hat zu einer Steigerung in der Qualität der Hefte geführt, inhaltlich wie auch im Erscheinungsbild. Was wir damit leider nicht haben erreichen können, ist ein regelmäßigeres Erscheinen.

Dabei gibt es viel zu berichten. Die Entwicklungen in Albanien, in Kosovo und im sonstigen albanischen Raum sind spannend, wenn auch nur selten wirklich positiv. Aber wir können die Hefte nicht finanzieren, nicht nur wegen der Druckkosten und der Portoerhöhungen, sondern vor allem wegen der Kosten für den Satz und Layout: Wir haben niemanden im Redaktionsteam, der diese Aufgabe übernehmen kann, und müssen sie deshalb an Dritte weiter geben. Auch wenn wir nur einen Freundschaftspreis für diese Leistung bezahlen, übersteigen die Kosten unsere Möglichkeiten von Ausgabe zu Ausgabe.

Dennoch freuen wir uns auf die nun erschienene Ausgabe der Albanischen Hefte, die mit 68 Seiten sehr umfangreich geworden ist. In diesem Heft setzen wir uns mit der damaligen albanischen Staatssicherheit, der Sigirimi, auseinander. Jochen Blanken berichtet wie schon des öfteren in vorherigen Heften aus seiner eigenen Erfahrung in Albanien in den 1980er Jahren.

Michael Schmidt-Neke nimmt einem Schritt zurück und berichtet aus seinen Forschungen zum Thema. Nicht zuletzt erzählt der Historiker und Mitglied in der Leitung der Behörde zur Aufarbeitung des Erbes der Sigurimi Marenglen Kasim im Interview über die Arbeit dieser Behörde und die Herausforderungen, welche diese zu bewältigen hat.

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

 

 

 

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