Vernetzung nach innen und außen. Eine erste Nachlese der DAFG-Mitgliederversammlung vom 12. November 2017

6. Januar 2018 | Von | Kategorie: Verein

Der neue Vorstand. v.l.: Vlore Krug (Kassiererin/Berlin), Peter Müller (Hofheim/Ts.) Andreas Hemming (Vorsitzender/Halle(Saale)), Jochen Blanken (Stellv. Vors./Salzburg) Mandy Bernthäusl (Stralsund), Stephan Lipsius (Schriftführer/Kassel) Matthias Bickert (Stellv. Vors./Bonn). (Foto: Manuel Krug)

Wir haben den Tätigkeitsbericht des Vorstandes für den Zeitraum 2014-2017 unter das Motto „Veränderung und Kontinuität“ gestellt. Und auf den ersten Blick scheint es so, als dürften die nächsten drei Jahre ebenfalls unter diesem Motto laufen. Aber während sich die Veränderungen in den letzten drei Jahren primär auf die Arbeit innerhalb des Vorstands bezogen haben, müssen wir in den kommenden Jahren nach außen blicken: auf unsere Mitgliedschaft und darüber hinaus, wie wir die Mitglieder und auch Freunde des Vereins (besser) in unsere Aktivitäten einbinden.

Wir werden gewiss nie alle Mitglieder zu einer Veranstaltung kriegen oder ein Format finden, an dem alle Mitglieder werden teilnehmen können. Dafür sind schon die Wegstrecken zwischen Kiel und Passau, Aachen und Görlitz viel zu groß. Wir bemühen uns, dass z. B. unsere jährlichen Tagungen immer in einer anderen Region stattfinden, aber die eine oder andere kleinere Veranstaltung mehr im Jahr, um zumindest die Räume zu bedienen, wo mehrere Mitglieder wohnen, wäre doch zu wünschen. Aber wie können wir das am effektivsten bewerkstelligen? Einst verfügte die DAFG über mehrere Orts- bzw. Regionalgruppen, die mehr oder minder regelmäßig Veranstaltungen durchführten. Diese haben sich weitestgehend aufgelöst. Eines unserer Ziele wird es in den nächsten Jahren sein müssen, dieses Netzwerk an Aktiven wieder aufzubauen – nicht unbedingt in der Form von Ortsgruppen, sondern eher flexibel bzw. projektbezogen.

Eine rechtzeitige und effektive Information scheint da ebenfalls ausschlaggebend. Diese erfolgt derzeit primär über die sozialen Medien – und die Teilnehmerlisten beweisen die Wirksamkeit der Bewerbung unserer Veranstaltung in den sozialen Medien. Aber damit erreichen wir nur einen Bruchteil unserer Mitglieder, die – im Durchschnitt etwas älter – eher weniger auf Facebook und Co. aktiv sind. Insofern ist das vor ein paar Jahren ad acta gelegte Thema eines unregelmäßig erscheinenden, per Email versandten Newsletters als Ergänzung zu den Albanischen Heften einer erneuten Überlegung wert.

Eine wichtige Anregung, die wir ebenfalls aus der Mitgliederversammlung mitnehmen, ist die Aufforderung, uns verstärkt mit unabhängigen politischen bzw. Nichtregierungsorganisationen in Albanien und Kosovo zu vernetzen und diese in ihrer Arbeit soweit wie möglich zu unterstützen.

Nicht zuletzt gilt die Mitgliederversammlung der Wahl eines neuen Vorstands. Und auch hier bewies sich das Motto der Gratwanderung zwischen „Veränderung und Kontinuität“ als prophetisch. Sechs von sieben Mitgliedern des Vorstands hatten sich schon im Vorfeld bereit erklärt, wieder zu kandidieren. Trotz dieser Kontinuität bedeutet Michael Schmidt-Nekes Ausscheiden doch ein gravierender Einschnitt, der zu einigen Veränderungen führen wird. Wie diese dann aussehen, wird sich zeigen. Matthias Bickert rückt als stellvertretender Vorsitzender nach. Nach seinem jüngsten Umzug nach Bonn besteht damit die Möglichkeit, die DAFG gegenüber wichtigen Partnern im Großraum Köln/Bonn vertreten zu können. Neu im Vorstand ist Mandy Bernthäusl, die sich jetzt ins Team einfinden wird und von der wir uns einige Impulse erhoffen.

Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass die DAFG 2021 ihr 50jähriges Bestehen feiern wird. Dieser Termin fällt nicht mehr in die Amtszeit des jetzigen Vorstands; es wird aber an uns liegen, dieses Jubiläum in angemessener Weise zu feiern.

 

 

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