In Albainen wurde letzte Woche ein Registrierungszentrum für irreguläre Migranten eröffnet

27. Juni 2017 | Von | Kategorie: Berichte

Rebani Jaupi, stellv. Direktor, der albanscihen Staatspolizei und Alma Jani von der IOM auf der feierlichen Eröffnung de neuen Registrierungszentrum. (Foto: IOM)

Ein neues Zentrum für die Registrierung und vorübergehende Unterbringung irregulärer Migranten wurde letzte Woche wurde letzte Woche nahe des Grenzübergangs Kakavija eröffnet. Diese neue Institution wurde von der IOM =(International Organisation for Migration) in Abstimmung mit der albanischen Grenz- und Migrationspolizei gegründet.

Sechzig Personen können in der Anlage verpflegt und untergebracht werden. Vier Kleinbusse steh zur Verfügung um den Transfer der Migrantinnen und Migranten zu bewerkstelligen sowie um die Anlage und dessen Bewohnerinnen und Bewohner zu versorgen.

„Es ist das übergeordnete Ziel des Projekts sicherzustellen, dass Migranten und Flüchtlinge die nach Albanien den entsprechenden Zugang zu Obdach, medizinische Versorgung und Unterstützung bekommen und auch sonst die Fürsorge erfahren, die sie benötigen“, erklärt Alma Jani, IOM-Vertreterin in Albanien, zur Eröffnung. „Irreguläre Migration ist weder ideal noch leicht, aber diese neue Anlage wird den Behörden bei ihre Arbeit helfen, und bietet denjenigen, die durchreisen wollen ein gewisses Maß an Komfort und Würde.“

Das Zentrum wurde über Mitteln aus dem Migranten- und Flüchtlingsfonds der Ent­wick­lungs­bank des Eu­ro­pa­ra­tes in Höhe von EUR 400.000 finanziert. Parallel wurden die Registrierungskapazitäten der Grenz- und Migrationspolizei am Grenzübergang Kakavija durch die Anschaffung von mehrere Computer, Drucker und Passscanner ausgebaut. Darüberhinaus wurden 4,000 Flyer in acht Sprachen gedruckt (Englisch, Russisch, Französisch, Arabisch, Paschtu, Dari, Farsi, Urdu) die den Registrierungsvorgang erklären sowie 3.000 Mini-Wörterbücher in sechs Sprachen (Englisch, Russisch, Französisch, Arabisch gedruckt , Farsi, Urdu) angeschafft. Nicht zuletzt wurden die an der Grenze eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grenz- und Migrationspolizei im humanitären Grenzmanagement und Krisenmanagement.

 

 

 

 

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