Die albanische Landwirtschaft bekommt eine längst überfällige Finanzspritze

18. Januar 2017 | Von | Kategorie: Berichte

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) widmet sich der lange eher stiefkindlich behandelte Landwirtschaft in Albanien (Foto: EBWE).

Die Société Générale Albania und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) schließen sich zusammen, um Landwirte und Agrarunternehmen vor allem in eher periferen Regionen Albaniens mit Investitionsmittel zu versorgen.

Die EBWE stellt zusammen mit der Regierung eine Risikobeteiligung von 30 Mio. EUR zur Verfügung. Dadurch wird es der Société Générale Albanien ermöglicht, bis zu 60 Mio. EUR für Kundendarlehen bereitgestellt. Die Zusammenarbeit schliesst eine Unterstützung bei der Entwicklung und Vermarktung des neuen Finanzproduktes sowie dessen Anpassung an den Bedürfnissen des örtlichen Agrarsektors mit ein.

Die Landwirtschaft ist nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren in Albanien. Mehr als die Hälfte der im ländlichen Raum lebende Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft. Diese macht etwa 20% des albanischen BIPs aus. Nichtsdestotrotz bleibt der Sektor unterfinanziert und unterentwickelt. Die von der EBWE und der Regierung Albaniens im Jahr 2016 ins Leben gerufene „Albania Agribusiness Support Facility“ stellt sich jetzt dieser Herausforderung, indem sie den Zugang zu Geldmittel für lokale Agrarunternehmen verbessert.

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