„Tirana im Wandel“ ist das Thema der aktuellen Ausgabe der Albanischen Hefte

10. April 2016 | Von | Kategorie: Albanische Hefte

Ohne TitelAls ich vor 40 Jahren erstmals nach Albanien gereist bin, da war Tirana eine sehr betuliche Stadt, die uns da erwartet hatte. Und als ich wenige Jahre später dort gelebt habe, da glich das Alltagsleben eher dem einer gemütlichen deutschen Klein- oder Mittelstadt als dem in einer Metropole. Tirana war zwar auch damals schon das absolute Zentrum des Landes, aber alles ging recht gemütlich zu, und das nicht nur, weil es – wie bei uns damals immer wieder bestaunt – „die größte Fußgängerzone Europas“ war. Die Dinge haben sich inzwischen grundlegend gewandelt, Tirana hat sich in den nun 25 Jahren nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems rasant entwickelt, die Stadt, in der es seinerzeit nur ein einziges 15-stöckiges Haus, nämlich das Hotel Tirana gab, wächst scheinbar unaufhörlich in die Höhe. Und wenn man vom Café des Sky Towers am Rande des „Block-Viertels“ einen Blick über das Stadtzentrum schweifen lässt, dann sieht man die ungeheure bauliche Verdichtung, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Und wenn man mit der Seilbahn hoch auf den Dajti fährt, dann erkennt man, gute Sicht natürlich vorausgesetzt, wie sich das Dreieck Tirana-Rinas-Durrës zu einem einzigen Siedlungsraum entwickelt.

In dieser Ausgabe der Albanischen Hefte können Sie einiges über die wechselvolle Geschichte der Stadt erfahren, auch, warum z.B. Tirana überhaupt Hauptstadt des Landes geworden ist, und das ja recht spät, vor noch nicht einmal 100 Jahren.

Wir gehen auf die Entwicklung in den Vororten ein, die sich in den Jahren der Tradition ebenso dynamisch wie scheinbar anarchisch entwickelt haben, und die heute die Heimat für die Mehrzahl der Hauptstadtbewohner geworden sind. Und schließlich erfahren Sie in einem Interview mit dem neuen Bürgermeister von Tirana, welche Visionen er für die Hauptstadt hat, mit welchen Projekten er und seinem Team die unbestreitbaren Probleme in den Griff bekommen will, die die manchmal chaotische Entwicklung der letzten Jahre eben mit sich gebracht hat.

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