Westbalkan: Sichere Herkunftsstaaten, Transitländer und EU-Kandidaten zwischen allen Stühlen?

8. April 2016 | Von | Kategorie: Veranstaltungen

UnbenanntDie Frankfurter Veranstaltungsreihe ‚Perspektivwechsel Fluchtursachen‘ der Friedrich-Ebert-Stiftung  Hessen, lädt zu einer Veranstaltung ein, die sich speziell mit dem Westbalkan befasst, unter anderem mit dem Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tirana, Frank Hantke.

Sechs südosteuropäische Länder wurden 2014/15 zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt; die Zahl der Menschen, die von dort nach Deutschland fliehen, hat sich deutlich reduziert. Meldungen über die Verfolgung von Minderheiten tauchen jedoch immer wieder auf und die Situation vor Ort wird durch die geografische Lage an der EU-Außengrenze nicht einfacher. Die Flucht über die „Balkanroute“, die Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten für ihren Weg nach Europa nutzen, stellt Albanien, Kosovo, Mazedonien und Co. vor immense Herausforderungen. Darüber hinaus zeigen aktuelle Studien, dass viele junge Menschen in den Westbalkanstaaten keine Perspektiven in ihrer Heimat sehen und weiterhin in die EU streben. Wie kann eine sinnvolle Zusammenarbeit aussehen, um einerseits die Region zu stabilisieren und andererseits gemeinsame Lösungen in der Flüchtlingsfrage zu finden?

19. April 2016,19.00 Uhr
im Ka Eins – Das Ökohaus
Kasseler Straße 1a,
60486 Frankfurt am Main

Es diskutieren:
Frank Hantke (Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tirana, Albanien)
Daniel Göler (Professor für geographische Migrations- und Transformationsforschung an der Universität Bamberg)

Moderation:
Simon Schüler (Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen)

Veranstalter:

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Darüber hinaus lädt die Friedrich Ebert Stifung jeden ein, an weiteren Veranstaltungen der Reihe teilzunehmen. Das Programm kann hier herunterladen werden.

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