VIER PFOTEN hilft Bären in Albanien

26. März 2016 | Von | Kategorie: Berichte
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Foto: VIER PFOTEN | Hazir Reka

Die meisten der noch etwa 80 privat gehaltenen Bären in Albanien werden für Unterhaltungszwecke eingesetzt. In Käfigen oder an Ketten vegetieren sie in der Nähe von Restaurants und Hotels oder in Hinterhöfen zum Privatvergnügen vor sich hin, oder sie müssen – besonders in den Sommermonaten – an Stränden und in Fußgängerzonen als „Fotorequisiten“ für Touristen herhalten. Die Bären werden dabei häufig immer noch mit Ketten an der Nase fixiert, um leichter von ihren Besitzern kontrolliert werden zu können.

Aber die tierquälerischen Praktiken sind nicht das einzige Problem. Fast alle privat gehaltenen Bären in Albanien wurden illegal in der Wildnis als Jungtiere eingefangen. Dadurch ist auch die wild lebende Population, die sich derzeit nur mehr auf rund 250 Tiere beläuft, stark gefährdet.

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Foto: VIER PFOTEN | Hazir Reka

Es gibt die Hoffnung, dass sich die Situation der Bären in Albanien  bald bessern könnte, denn am vergangenen Wochenende unterschrieben VIER PFOTEN Gründer Heli Dungler und der albanische Umweltminister Lefter Koka eine Absichtserklärung. Gemeinsam wird man an einer nachhaltigen und tierschutzgerechten Lösung für den Missbrauch der Braunbären arbeiten. Das langfristige gemeinsame Ziel ist die vollständige Beendigung der illegalen Privathaltung.

Lefter Koka sagte dazu: „Zuerst wollen wir uns auf die grausamsten Fälle konzentrieren. Es gibt viele Bären, die als Touristenattraktion missbraucht werden, zum Beispiel in kleinen Käfigen neben Restaurants, an Stränden oder bei Sehenswürdigkeiten. Wir wollen das Image Albaniens als verantwortungsvolle Tourismusdestination stärken, in der Tierquälerei keinen legitimen Platz hat.“

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5 Kommentare auf "VIER PFOTEN hilft Bären in Albanien"

  1. Susen Evers sagt:

    Hallo Vier Pfoten
    Ich möchte gerne die patietion unterschreiben damit ihr den Bären in Albanien helfen könnte ,
    Den diese Bären haben ihre Freiheit verdient.
    Könnten sie mir auf meine E-Mail Adresse den link zu kommen lassen.

    Mit freundlichen grüßen Susen Evers

  2. Anita Grün - El Sayed sagt:

    Ich habe gerade im SAT1 Frühstücksfernsehen den Bericht über das entsetzliche Verbrechen an den Bären gesehen. Ich bin bestürzt, wie man so mit diesen Tieren umgeht. Ein sehr großes Lob an Ihre Arbeit . Bitte senden Sie mir infomaterial zu, ich würde gerne mehr über Ihre Arbeit erfahren. MfG

  3. Bernd Gotter sagt:

    Abschreckende Urteile,veröffentlicht in den ansässigen Tageszeitungen sollten helfen,das diese „Halter“ von Tieren von sich aus das Tierleid beenden,weil sie Angst haben müssen ebenfalls eine solche Bestrafung zu erfahren.Dazu muß aber erst der“ Staatsapparat“auf Vordermann gebracht werden.Von allein tun die leider auch nichts.
    Das ist das wirklich tragische für die betroffenen Tiere dabei.

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