Es wird immer besser: Albanien und Kosovo auf der ITB

10. März 2016 | Von | Kategorie: Berichte

IMG_20160310_132313Albanien und Kosovo waren auch in diesem Jahr zu Gast auf der Berliner Tourismusmesse. Und es geht voran. Langsam. Aber es geht voran.

Das erste Zeichen dafür: Obwohl nach wie vor in Halle 1.2 zu finden, ist der Albanienstand nicht wie bisher zwischen Armenien, Georgien und Azerbaijan gepfercht sondern mit Italien und den anderen Adria-Anrainern vereinigt worden. Seitdem die Trachten und Folklore nicht mehr die Selbstdarstellung dominieren, passt der Stand auch von der Präsentation hierhin. Und der Kosovostand liegt in Sichtweite, was in der Vergangenheit auch nicht immer der Fall war. Der Stand hat sich seit dem letzten Jahr kaum geändert. Man hat sich mittlerweile an das im letzten Jahr vorgestellte kantige neue magenta-türkis-gelbe Logo der albanischen Tourismusagentur gewöhnt; unter den ausstellenden Reiseanbieter befinden sich neben den üblichen Verdächtigen nur wenige Neue.

IMG_20160310_124658Vielversprechend ist auch die gestern feierlich verkündete Vereinbarung, das Albanien 2017 Partnerland der Stuttgarter Tourismusmesse sein wird.

Aber es liegt dennoch etwas in der Luft. Schwer zu sagen was. Das Interesse an Albanien bleibt gleich hoch. „Die letzten zwei Jahren waren super – und ich gehe davon aus, dass es so weiter geht“ sagt Martin Heusinger von Berati Tours. Dennoch scheinen die Interessierten etwas vorsichtiger zu sein. Wieso? Der Blick schweift auf die einschlägige  Berichterstattung über Albanien im vergangenen Jahr. Das scheint eine Spur auch unter potentielle Albanientouristen hinterlassen zu haben.

IMG_20160310_124541Was den Auftritt der Kosovaren angeht: es bleibt mehr als deutlich, dass der Tourismus nach wie vor das arme Stiefkind im kosovarischen Handels- und Wirtschaftsministerium ist. Der Stand unter dem gelungen mehrdeutigen „the young Europeans“-Logo sieht lieder eher so aus, als wäre er für eine Handelsmesse konzipiert worden. Und die MitarbeiterInnen – wenn sie mal vom Handy hochblicken – sprechen leider kein deutsch. Es gibt aber Grund zur Hoffnung: es sind immerhin schon zwei kosovarische „incoming“ Anbieter dabei  – Eurokoha und Catun – und nicht nur das Ministerium alleine.

Die Berliner Tourismusmesse dauert noch bis Sonntag an.

 

 

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